Preisbildung

Preise können

  • entweder ausschließlich in SonnenStunden oder
  • in einer Kombination von SonnenStunden und €

festgesetzt werden.

Jede Stunde ist gleich viel wert, denn die Lebenszeit von jedem Menschen ist gleich viel wert.
Preise sollen die real erbrachten Lebenszeitaufwendungen, mit allen Vor- und Nachbereitungszeiten, abbilden. Erbrachte Aufwendungen (Materialien, Fahrtkosten) sollen natürlich ebenfalls in die Preisberechnung eingehen und können auch in Euro abgerechnet werden.
Nur ein unterschiedlicher Zeitaufwand, nicht eine Verknappung oder eine hohe Nachfrage, kann einen Preis ändern.

Beispiele:

  • Preise privater Anbieter:
    jemand verrichtet für einen anderen eine anstrengende Arbeit, die 1 Stunde dauert. Aufgrund der Anstrengung sollte der Anbieter sich mindestens 1 Stunde erholen. Der Anbieter darf in Rechnung stellen: 1 h direkte Arbeit, plus beispielsweise 2 x 0,5 h An- und Rückfahrtszeit, plus 1 h Erholungszeit plus 0,5 h Geräte reinigen, macht zusammen 3,5 h aufgewendete Lebenszeit. Plus xx € für Fahrtkosten.
  • Preise von gewerblichen Anbietern:
    Bis auf weiteres gilt: 1 SonnenStunde kann mit 10,- € umgerechnet werden (Stand 1.1.2016)

    Unternehmer legen fest, wie viel vom Euro-Preis der Käufer in SonnenStunden zahlen darf.
    Das kann zum Beispiel ein fixer Betrag sein oder auch eine prozentuale Quote, die für das komplette Angebot/Sortiment gilt. Wie der Unternehmer bei der Preisgestaltung vorgeht, ist ihm überlassen und hängt von seiner Kreativität, seinem Angebot und seinen betrieblichen Abläufen ab. Einzige Bedingung: es muss ein bestimmter Anteil in SonnenStunden bezahlbar sein.

    Beispiel A: Der Marktpreis beträgt € 10,- inkl. MwSt. Die SonnenStunden-Quote beträgt 20 %. Der Käufer darf somit 20% der € 10,- in SonnenStunden zahlen. Daraus ergeben sich 0,2 SonnenStunden und € 8,-.

    Beispiel B: Der SonnenStunden-Anteil kann auch als Aufschlag verwendet werden, um einen fairen, wirtschaftlich gut lebensfähigen Preis zu erreichen.
    Nehmen wir an, herkömmlich kostet ein Lebensmittel € 10,- inkl. MwSt. Der Bauer weiß, dass er eigentlich € 15,- bekommen sollte für eine gute Betriebsführung (fairer Preis).
    Nun kann der Bauer die Differenz zu dem fairen Preis in SonnenStunden aufschlagen. Dies macht dann aus € 10,- den SonnenZeit-Marktplatz-Preis von € 10 + 0,5 SonnenStunden (entspricht der Differenz von € 10,- Marktpreis auf € 15,- fairer Preis).

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