Preisbildung

Grundsätzlich gilt:

Preise können zur Gänze in SonnenStunden oder in einer Kombination von SonnenStunden und € festgesetzt werden.
Jede Stunde ist gleich viel wert, denn die Lebenszeit von jedem Menschen ist gleich viel wert.
Jedoch ist 1 h nicht gleich 1 h. Die h-Preise sollen die damit verbundenen real erbrachten Lebenszeitaufwendungen, mit allen Vor- und Nachbereitungszeiten (auch Erholungszeiten), abbilden.

Beispiele:

  • Preise privater Anbieter:
    jemand verrichtet für einen anderen eine anstrengende Arbeit, die 1 Stunde dauert. Aufgrund der Anstrengung sollte der Anbieter sich mindestens 1 Stunde erholen. Der Anbieter darf in Rechnung stellen: 1 h direkte Arbeit, plus beispielsweise 2 x 0,5 h An- und Rückfahrtszeit, plus 1 h Erholungszeit plus 0,5 h Geräte reinigen, macht zusammen 3,5 h aufgewendete Lebenszeit.
  • Preise von gewerblichen Anbietern:
    Bis auf weiteres gilt: 1 h kann mit 10,- € umgerechnet werden. Stand 1.1.2013

    • Modus A – Stundenquote:
      Unternehmer setzen eine Quote fest, zu wie viel Prozent vom Euro-Marktpreis der Käufer in h zahlen darf. Beispiel.: Der Marktpreis beträgt € 10,- inkl. MwSt. Die h-Quote beträgt 20 %. Der Käufer darf somit 20% der € 10,- in h zahlen. Daraus ergeben sich 0,2 h und € 8,-.
    • Modus B – Preisanpassung:
      Wenn der handelsübliche Euro-Marktpreis zu niedrig ist, kann ein wirtschaftlich gut lebensfähiger Preis angesetzt werden. Der Unternehmer kalkuliert seinen „wahren“ sprich „fairen“ Euro-Preis.  Er setzt dann fest, wie viel er mindestens in € bekommen möchte und gibt an, wie viel in h zu zahlen ist.
      Beispiel: herkömmlich kostet ein Lebensmittel € 10,- inkl. MwSt. Der Bauer weiß, dass er eigentlich € 15,- bekommen sollte für eine gute Betriebsführung (fairer Preis).
      Laut Spielregeln soll der Bauer mind. 10 % vom handelsüblichen Marktpreis in Stunden verrechnen. In diesem Fall ist der handelsübliche Preis € 10,- davon 10 % in h verrechnet sind 0,1 h und € 9,-. Da der handelsübliche Preis von € 10,- allerdings kein fairer Preis ist, kann der Bauer die Differenz zu einem fairen Preis (in diesem Fall ist ein fairer Preis € 15,-) noch in Stundenwährung aufschlagen. Dies macht dann aus: € 9,- + 0,1 h (= 10 % vom Marktpreis von € 10,-) + 0,5 (dies entspricht der Differenz in h von € 10,- Marktpreis auf € 15,- fairer Preis).Bei Modus B bezieht sich die Mindeststundenquote für Unternehmer auf den normalen sprich handelsüblichen Euro-Marktpreis. D.h. es erhöht sich nur der h-Anteil im Vergleich zu Modus A.
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