Region Wien: Start des Projekts Lebensmittelversorgung

Die Wiener Regionalgruppe startete – Zeitgleich mit der Sommerzeit-Umstellung – mit dem Projekt „Lebensmittelversorgung in der SonnenZeit Wien“. Somit war der Beginn der Sommerzeit auch der Beginn der neuen SonnenZeit (zumindest in Wien).
Entstanden ist das Projekt einerseits aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre und auch aus dem großen Wunsch als Städter biologische, regionale Lebensmittel zu beziehen und das zu einem fairen Preis – für beide Seiten, nämlich für den Unternehmer (in dem Fall der Bauer) und auch seinen Abnehmern.

In Workshops (wunderbar moderiert von einem SZ-Mitglied) haben wir uns dann den einzelnen Themen, wie Organisation innerhalb des Projekts (inkl. Entscheidung), Spielregeln, Rollen, Lieferung/Logistik, Bestellung, Bezahlung, Stunden/Euro-Split etc. gewidmet. Begonnen wird mit einem kleinsten Kreislauf (Bauer – Abnehmer). Im Vordergrund steht hier die Bildung eines Kreislaufs, dh dass der Bauer seine eingenommenen Stunden auch wieder ausgeben kann. Das geht nur, wenn wir umgekehrt auch wieder bereit sind, den Bauern zu unterstützen – mit unserer Zeit, z.B. Mithilfe am Feld. In einer Gemeinschaft geht es dabei nicht um direkten Ausgleich – also ich bezahle mit 2 Stunden in der Woche, daher muss ich auch 2 Stunden in der Woche leisten. Wichtig ist, dass es im gesamten passt und ausgeglichen wird. Hier kommt auch sehr schön der Gedanke des „Grundeinkommens“ zum Tragen. Bin ich bereit für die Gemeinschaft was zu tun, sodass möglicherweise jemand anderer – der sich das vielleicht gerade nicht leisten kann – davon profitiert?
Alle reden vom Grundeinkommen – wollen wir das, brauchen wir das? Wir versuchen es erst einmal zu leben, zu erfahren, zu spüren. Mit einem wunderbaren Ergebnis: wir haben biologisch, regionale Lebensmittel und wissen genau wo sie herkommen. Wir haben den Bezug zu unseren Lebensmittellieferanten wieder, dh wir kennen ihn/sie persönlich. Wir handeln mit den Bauern einen für uns alle fairen Preis aus (in Stunden und Euros). Wir erleben eine wunderbare Gemeinschaft und unterstützen gemeinsam unsere Bauern.

Und wie sieht das ganze nun konkret aus:
Es gibt aktuell bereits 2 Bauernfamilien (siehe Foto): eine aus dem Weinviertel und eine aus dem Waldviertel. Bei der einen gibt’s ein fertiges Kisterl, wo das reinkommt, was es gerade aktuell am Feld gibt. Bei der anderen kann man individuell nach Bedarf bestellen.
Ihr bekommt die Info für eine gewünschte Mithilfe beim Bauern per Mail zugesandt und bestellt wird aktuell auch noch per Mail, später Mal per Webshop.
Mitmachen kann jeder der SonnenZeit Mitglied ist.

Neugierig? Dann kommt zu einem unserer Stammtische der Region Wien (immer am 5. jedes Monats – siehe auch unter Termine) oder ihr schickt uns ein Mail an sonnenzeit-wien@netswerk.at.

In diesem Sinne: einen wunderschönen Start in den Frühling!!!

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